Mehr Sicherheit durch moderne Pegelüberwachung: Neue Sensorik an Brücke installiert

An der Brücke  in Maidbronn über die Pleichach wurde ein nächster wichtiger Schritt in Richtung moderner Hochwasservorsorge umgesetzt. Ein Mitarbeiter der Netze BW brachte einen innovativen Pegelsensor an. Auch Bürgermeister Bernhard Weidner ließ es sich nicht nehmen, beim Anbringen der ersten Anlage persönlich vor Ort zu sein und sich ein Bild von der neuen Technik zu machen.

Die Installation ist Teil eines zukunftsweisenden Systems der Firma NOYSEE, das darauf abzielt, Umweltgefahren frühzeitig zu erkennen und schneller darauf reagieren zu können. Wenn sich das System bewährt, sollen in den kommenden Monaten weitere Sensoren an zusätzlichen Standorten im Gemeindegebiet installiert werden, um ein flächendeckendes Monitoring zu ermöglichen.

„Nach Inbetriebnahme der Internetverbindung und der zugehörigen Schulung werden die Daten natürlich unsere Feuerwehren angeboten, dem Wasserwirtschaftsamt und der Regierung von Unterfranken und natürlich unserer Nachbarkommune Würzburg um auch deren Hochwasservorsorge vor allem für den sensiblen Überschwemmungsbereich am Hauptbahnhof zu verbessern,“ so Weidner.

Das Besondere an der eingesetzten Technologie ist, dass die Sensoren energieautark arbeiten, beispielsweise über Solarmodule, sodass keine aufwendige elektrische Infrastruktur notwendig ist. Dadurch können sie flexibel auch in abgelegenen oder besonders gefährdeten Bereichen eingesetzt werden.

Mithilfe moderner Ultraschall- und Radarsensorik erfassen die Geräte kontinuierlich aktuelle Wasserstände in Echtzeit. Diese Daten werden per Mobilfunk übertragen und in einem zentralen System ausgewertet. Überschreiten die Messwerte definierte Grenzwerte, werden automatisch Warnmeldungen ausgelöst.

Das Dashboard stellt die gesammelten Informationen übersichtlich dar und ermöglicht es den Verantwortlichen, schnell fundierte Entscheidungen zu treffen. Im Ernstfall können so rechtzeitig Einsatzkräfte mobilisiert und Schutzmaßnahmen eingeleitet werden, um Menschen, Gebäude und Infrastruktur bestmöglich zu sichern.

„Mit dem Einsatz dieser intelligenten Technologie geht die Gemeinde einen weiteren wichtigen Schritt hin zu mehr Sicherheit und Lebensqualität. Ziel ist es, künftig besser auf Extremwetterereignisse vorbereitet zu sein und kritische Situationen frühzeitig zu erkennen, bevor sie zur Gefahr werden“, so Bürgermeister Bernhard Weidner.