Sterbefall

Sollten Sie den Tod eines Angehörigen zu beklagen haben, beachten Sie bitte folgendes:

 

1. Zuständiges Standesamt

Der Tod einer Person ist bei dem Standesamt anzuzeigen, in dessen Bezirk der Tod eingetreten bzw. der Verstorbene aufgefunden worden ist.

Der letzte Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt des Verstorbenen ist nicht relevant.

 

2. Sterbefallanzeige beim Standesamt

Der Tod einer verstorbenen Person ist spätestens am dritten auf dem Tod folgenden Werktag beim zuständigen Standesamt (siehe 1.) anzuzeigen.

Mündliche Anzeige:

Die mündliche Anzeige eines Sterbefalles kann durch folgende Personen erfolgen:

- jede Person, die mit der/dem Verstorbenen in häuslicher Gemeinschaft gelebt hat,
- derjenige, in dessen Wohnung sich der Sterbefall ereignet hat
- jede andere Person, die bei dem Tod zugegen war oder von dem Sterbefall aus eigenem Wissen unterrichtet ist.

Schriftliche Anzeige:

Ist mit der Anzeige ein Bestattungsunternehmen beauftragt, so kann die Anzeige auch von diesem schriftlich erstattet werden.

Bei Sterbefällen in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen ist der Träger dieser Einrichtung zur Anzeige verpflichtet.

 

3. Unterlagen, die das Standesamt zur Beurkundung eines Sterbefalles benötigt

Sollten Sie ein Bestattungsunternehmen mit der Abwicklung des Sterbefalles beauftragt haben, werden Sie in der Regel von diesem über die erforderlichen Unterlagen informiert.

Im „Normalfall“ sind folgende Unterlagen für die Beurkundung notwendig:

- Todesbescheinigung (stellt der Arzt aus, der den Tod festgestellt hat)
- Ausweis des Verstorbenen und des Anzeigenden

- Urkunden über Personalien des Verstorbenen
- (Geburts-, oder Heiratsurkunde, Familienstammbuch)

- Nachweis des Wohnortes durch eine Meldebestätigung der Wohnsitzgemeinde, Personalausweis o. ä ..

 

Für die Beurkundung des Sterbefalles selbst werden keine Gebühren erhoben, lediglich die Ausstellung von Sterbeurkunden ist gebührenpflichtig (je Urkunde z.Zt. 12,00 €).

 

Ihr Standesamt