Geburt

Bei der Anmeldung der Geburt eines Kindes bitten wir, folgendes zu beachten:

1. Zuständiges Standesamt

Die Geburt eines Kindes ist bei dem Standesamt anzuzeigen, in dessen Bezirk es geboren wird. Dies ist unabhängig von Wohnort oder Staatsangehörigkeit der Eltern.

2. Geburtsanzeige beim Standesamt

Nach den derzeitigen Bestimmungen muss ein Kind binnen einer Woche nach der Geburt bei dem für den Geburtsort zuständigen Standesamt angezeigt werden.

Die Anzeige muss mündlich und persönlich erfolgen und kann durch folgende Personen abgegeben werden:

- jeder Elternteil des Kindes, wenn er sorgeberechtigt ist,
- jede andere Person, die bei der Geburt zugegen war oder aus eigenem Wissen unterrichtet ist.

Bei Geburten in Krankenhäusern oder sonstigen Einrichtungen, in denen Geburtshilfe geleistet wird, ist der Träger der Einrichtung zur Anzeige verpfllichtet.

3. Unterlagen, die das Standesamt zur Beurkundung einer Geburt benötigt

- Geburtsbescheinigung der Hebamme
- Erklärung über die Vornamen und ggf. Familiennamen des Kindes
- Ausweis des Anzeigenden


Außerdem

Bei Kindern, deren Eltern verheiratet sind

- Heiratsurkunde bzw. beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister der Eltern
- Heiratsurkunde (bei Eheschließung der Eltern im Ausland)

Bei Kindern, deren Eltern nicht miteinander verheiratet sind

- Geburtsurkunde der Mutter
- beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister der letzten Ehe (wenn die Mutter geschieden ist)

Falls ein Vaterschaftsanerkenntnis bereits abgegeben wurde

- Geburtsurkunde des Vaters
- beglaubigte Abschrift des Vaterschaftsanerkenntnisses

Falls der Vater verheiratet ist, zusätzlich

- beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister seiner Ehe

Falls der Vater geschieden ist, zusätzlich

- rechtskräftiges Scheidungsurteil

Soll das Vaterschaftsanerkenntnis erst nach der Geburt des Kindes abgegeben werden, ist das gemeinsame Vorsprechen beider Eltern beim Standesamt notwendig. Dies muss spätestens 10 Tage nach der Geburt des Kindes erfolgen.

Aussiedler benötigen zusätzlich

- den Registrierschein,- den Vertriebenenausweis,
- den Personalausweis und gegebenenfalls
- die Bescheinigung über eine Namensänderung

Für die Geburtsbeurkundung bitten wir, außerdem zu beachten

Urkunden in ausländischer Sprache müssen von einem vereidigten Dolmetscher übersetzt werden. Original und Übersetzung sind vorzulegen.

Ausländische Staatsangehörige müssen ihre Staatsangehörigkeit durch Vorlage eines Reisepasses oder Staatsangehörigkeitsausweises nachweisen.

Sofern der/die Anzeigende die deutsche Sprache nicht versteht, muss ein Dolmetscher mitgebracht werden.

Wichtig

Je nach Einzelfall können weitere Unterlagen erforderlich sein.
Wir empfehlen Ihnen deshalb, sich vorher telefonisch beim Standesamt zu erkundigen.

Ihr Standesamt