Corona Virus: Informationen vom 13.03.2020


Inhalt

 


 

1. Info der APG zum Ferienfahrplan

Ferienfahrplan auf den APG-Linien erst ab 23.03.2020

Trotz der Schulschließungen gilt vorerst noch der reguläre Fahrplan!
Würzburg, 13.03.2020 --- Obwohl ab Montag, 16.03.2020, die Schulen in Bayern geschlossen bleiben, gilt dennoch weiterhin der reguläre Fahrplan. Erst ab 23.03.2020 ist auf den APG-Linien der Ferienfahrplan gültig.
Hintergrund ist, dass nach aktuellem Kenntnisstand noch nicht klar ist, in welcher Form SchülerInnen von der 1. bis 6. Klasse in den Schulen betreut werden müssen. Auf Verstärkerbusse wird jedoch auf alle Fälle verzichtet.
Aufgrund von Personalengpässen bei den Fahrerinnen und Fahrern (Betreuung von Kindern) kann es in der nächsten Woche kurzfristig zu Ausfällen von Fahrten kommen.

Im Übrigen gilt ab sofort:
Auf den APG-Linien bleibt ab sofort die vordere Tür geschlossen. Fahrgäste werden gebeten, die zweite oder gegebenenfalls vorhandene dritte Tür für den Ein- und Ausstieg zu benutzen. Damit soll die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung des Coronavirus beim Fahrscheinverkauf sowohl für Fahrerinnen und Fahrer als auch für die Fahrgäste minimiert werden.
Fahrscheine werden im Bus bis auf weiteres nicht verkauft. Dennoch gilt die Fahrscheinpflicht. Der VVM bittet seine Fahrgäste, sich vor Fahrtantritt im Vorverkauf (Automaten, Kundencenter) mit Fahrscheinen zu versorgen.

gez.
Dominik Stiller
Betriebsleiter

 

2. Info zum Wertstoffhof Rimpar

die Corona-Pandemie erfordert eine kontinuierliche Bewertung sowohl der gesamten als auch der betrieblichen Lage.

Angesichts der sich verschärfenden Gesamtsituation haben wir heute in Fortschreibung der gestrigen Entscheidung (siehe unten) entschieden, die Wertstoffhöfe:
   - Malteserkreuz in Kist
   - Nördliches Maintal in Zell am Main
   - Scheuerberg in Rimpar
   - Taubertal in Röttingen
ab sofort und bis auf weiteres zu schließen.

Die Schließung dient der Aufrechterhaltung eines Notbetriebs der Abfallentsorgung und erfolgt so lange, bis eine wesentlich bessere Lageeinschätzung wieder möglich ist. Die anderen Wertstoffhöfe bleiben nach derzeitigem Stand uneingeschränkt zu den üblichen Öffnungszeiten geöffnet. Wir bedauern die Unannehmlichkeiten, danken für Ihr Verständnis und stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung.

gez.
Alexander Pfenning

Betriebsleiter

 

3. Sofortige Schließung der Schulen und Kindertageseinrichtungen in Rimpar Maidbronn und Gramschatz bis einschließlich 19.04.2020

Auszug aus der Presseerklärung heute von Ministerpräsident Söder:

Als eines der ersten Bundesländer hat Bayern beschlossen, von Montag an alle Schulen zu schließen. Das soll dazu beitragen, die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu bremsen, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in München sagte. Auch Kinderbetreuungseinrichtungen würden zunächst bis zum Ende der Osterferien am 19. April geschlossen.

Danach sei es notwendig, eine Bestandsaufnahme zu machen. Nach Aussage aller Virologen könnten diese fünf Wochen ganz entscheidend sein, um die Ausbreitung des Coronvirus zu verlangsamen. Zugleich versicherte der Ministerpräsident, kein Schüler müsse sich Sorgen machen, bei den Abiturprüfungen einen Nachteil zu haben.

Kultusminister: "Keine Ferien"

Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) betonte, die Schließung betreffe alle Schulen - "über alle Schularten hinweg, auch die Privatschulen, auch die Berufsschulen". Es finde zwar kein Unterricht in der Schule statt, es seien aber keine Ferien. Der Minister kündigte an, den Kindern würden Materialien zur Verfügung gestellt, damit sie "zu Hause etwas Schulisches zu tun haben".

Lediglich für Kinder von der ersten bis sechsten Klasse, deren Eltern in sogenannten systemkritischen Berufen tätig seien, werde eine Betreuung sichergestellt. Als Beispiele nannte Piazolo Ärzte, Pflegepersonal, Polizisten. Bayern werde das restriktiv handhaben. Gehört nur ein Elternteil einer dieser Berufsgruppen an, müsse das andere die Kinderbetreuung sicherstellen.

Söder: Betreuung nicht bei Oma und Opa organisieren

Laut Sozialministerin Carolina Trautner (beide CSU) gilt auch für die rund 9.800 Kindertagesstätten von Montag an ein Betretungsverbot. Das Betreffe auch die Kindertagespflege sowie die heilpädagogischen Tagesstätten. In Kindergärten werde es Notgruppen geben - aber ebenfalls nur für Kinder, bei denen beide Eltern in Gesundheitsberufen, bei Polizei oder THW tätig seien. Söder betonte, es gebe die klare Empfehlung, "die Betreuung nicht bei Oma und Opa zu organisieren, sonders das anders zu machen".

Um die Kinderbetreuung zu gewährleisten, appellierte Trautner an die Arbeitgeber, ihren Beschäftigten entgegenzukommen. Arbeitszeiten sollten flexibel gestaltet werden. Wo möglich, solle im Homeoffice gearbeitet werden. Wenn dies nicht möglich ist, solle zunächst Urlaub in Betracht gezogen werden.

 

Für das weitere Vorgehen werden alle Leitungen für Montag, 16.03.2020 zu einem Krisenstab zusammenkommen.
Weitere Informationen erhalten Sie hier auf unserer Homepage.

gez.
Losert
Bürgermeister