Infos zur Unterbringung von Asylbewerbern in Rimpar vom 10.08.2015 11:20 Uhr


Aktuelle Informationen des Marktes Rimpar
Freundschaftscafé in der Turnhalle Neue Siedlung


Viel Freude hatten rund 20 Rimparer Bürgerinnen und Bürger und die derzeit 77 Flüchtlinge, die vorübergehend in der Turnhalle in der Neuen Siedlung untergebracht sind, beim „Freundschaftscafé“ zu dem am Freitag in die Turnhalle geladen wurde.

 Unterbringung von Asylbewerbern - Freundschaftscafé

 

Organisiert hatte die Aktion, die zum gegenseitigen Kennenlernen der Rimparer Bürgerinnen und Bürger und der überwiegend aus Afghanistan und Syrien stammenden Asylbewerber beitragen sollte, Margarete Hörmann. Tatkräftig unterstützt wurde sie dabei von fünfzehn weiteren Frauen, sowie von Bürgermeister Burkard Losert und Pfarrer Arkadius Kycia, die den engagierten Helferinnen bei der Bewirtung der Gäste unter die Arme griffen.

Zahlreiche fleißige Kuchenbäckerinnen hatten mit 25 Kuchen für eine reiche Auswahl an Gebäck gesorgt. Beim gemütlichen Beisammensitzen unterhielt man sich entweder auf Englisch oder es half einer der drei ehrenamtlichen Übersetzer.Auch die zehn Rimparer Kinder, die anwesend waren, überwanden die Sprachbarrieren in ihrer kindlichen Art und knüpften mit den Kindern der Flüchtlinge schnell freundschaftliche Bande.

Wie Bürgermeister Burkard Losert berichtet, sind derzeit von den 80 zur Verfügung stehenden Plätzen 77 belegt. Zwei Personen wurden inzwischen in feste Unterkünfte weitervermittelt. Wo die Flüchtlinge in Zukunft unterkommen werden, ist der Gemeinde nicht bekannt.

Am Dienstag, den 11. August 2015, veranstaltet der Katholisch Deutsche Frauenbund ab 14 Uhr im Bischof-Schmitt-Haus einen „Freundschaftsstammtisch“ mit den Flüchtlingen. Hierzu sind ebenfalls alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Bürgermeister Losert zeigt sich indes überwältigt von der Welle der Hilfsbereitschaft der Rimparer. So wurden schon bald nach dem Spendenaufruf zahlreiche Kleider, Spielsachen und Kuscheltiere für die Flüchtlinge und ihre Familien gespendet. Nachdem das Landratsamt mitgeteilt hatte, dass in Rimpar eine Erstaufnahmestelle für Asylbewerber eingerichtet werden soll, klingelte das Telefon bei den Hilfskräften und der Verwaltung im Minutentakt.

Neben den Spenden gab es zahlreiche anderweitige Hilfsangebote. Besonders hat man sich gefreut, als die ehrenamtlichen Übersetzer gefunden wurden. So können nun die Informationen für alle verständlich weitergegeben werden.