Markt Rimpar

Ein weiterer Meilenstein zur Kinderbetreuung des Marktes Rimpar ist gesetzt. Bei herrlichem Sommerwetter und bester Laune aller Beteiligten wurde nur vier Monate nach dem Spatenstich das Richtfest des Kindergartens in der Bachgasse in Rimpar gefeiert.

 Mit einem dreifachen Hoch auf Kinder, Bauleute und -herren samt Glasscherben der geleerten Sektgläser soll Glück in das neue Kita-Gebäude einziehen. Beim Richtspruch bedankte sich Zimmermeister Manuel Weißenberger bei den Verantwortlichen für die Ausrichtung des Richtfestes. „Eine Tradition, die immer weniger aufrechterhalten wird. Sie soll ein „Danke“ an alle Handwerker sein, die beim Bau beteiligt sind“, so Weißenberger. „Der Richtbaum wurde früher von Jungfrauen geschmückt. Statt Bänder wurden früher kleine Beutelchen an den Baum gehängt, in denen der Lohn für die Handwerker war. Richtfest bedeutet, dass der Statiker nun fertig ist, das Tragwerk steht, die Konstruktion ist fertig.“, so Weißenberger. Er überreichte Bürgermeister Bernhard Weidner und Birgit Kiesel vom Fachbereich Bauen und Planen schließlich noch Ketten. Ein weiterer Brauch: Läuft man mit Ketten scheppernd durch das Gebäude, soll so Unheil, wie Blitzeinschläge, etc. abgehalten und böse Geister vertrieben werden. 

 

„Gerade eben hatten wir erst den symbolischen Spatenstich und gut vier Monate später feiern wir schon Richtfest“, so Bürgermeister Bernhard Weidner. „Alles ist im Zeit- und Kostenplan“. Er bedankte sich in diesem Rahmen ausdrücklich bei seinem Amtsvorgänger Burkard Losert, der dieses Projekt konzipiert und den Grunderwerb durchgeführt hat. Er betonte die gute und reibungslose Zusammenarbeit der Gemeinde und der Baufirmen, die zum zügigen Bauablauf und somit zum Gelingen des Projekts beigetragen haben und noch beitragen.

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(v.l.n.r.) Irina und Jürgen Köberlein von IB Köberlein, Birgit Kiesel vom Fachbereich Bauen und Planen der Gemeinde Rimpar, Rimpars Bürgermeister Bernhard Weidner, Architekt Stephan Haase von Haas + Haas Architekten mit Kind und Zimmermeister Manuel Weißenberger von der Zimmerei Weißenberger.

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„Wir sind als Gemeinde froh, dass die Kinderzahl in Rimpar wächst und die Kitas immer mehr Kinder beherbergen“, so Weidner. Angesagtes Ziel der Gemeinde ist es, dass die derzeit in den Notgruppen untergebrachten Kinder bis zum Beginn des Kindergartenjahres 2023/24 in die neu geschaffenen Räume umziehen und auch weitere Kapazitäten geschaffen werden. Derzeit gibt es eine Notgruppe für die Kinderkrippe in der Rappelkiste und eine Notgruppe für den Kindergarten im Kindergarten Kunterbunt.

Insgesamt soll es dann Platz für 50 Kinder in zwei Kindergartengruppen und für 24 Kinder in ebenfalls zwei Krippengruppen geben. Die Kosten werden auf 3,24 Mio. Euro geschätzt. An Zuschüssen und Fördermitteln fließen davon 2,40 Mio. Euro im Rahmen des Investitionsprogramms „Kinderbetreuungsfinanzierung“ zurück an die Gemeinde. Rimpar hat mit dem Schlossmühl-, dem Schleifweg-, dem Schäferei- und dem Waldkindergarten bereits vier gemeindliche Kindergärten, bis auf den Waldkindergarten alle mit Kinderkrippen.

Text und Fotos: Nadja Kess

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